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In den Niederlanden und Deutschland werden infolge der Überalterung und der wachsenden Versorgungsnachfrage immer mehr Medikamente eingesetzt. Ein Teil dieser Medikamente gelangt über den Urin und den Stuhlgang in das Abwasser. Die Reinigung der Abwässer kann nicht verhindern, dass z.B. in den Niederlanden jährlich mindestens 140.000 kg Arzneimittelrückstände in Gräben, Bäche, Kanäle und Flüsse gelangen. Diese Einträge schaden dem aquatischen Ökosystem.

Die zentrale Frage lautet: Wie können wir verhindern, dass Mikroschadstoffe wie etwa Arzneimittelrückstände in Gräben, Bäche, Kanäle und Flüsse gelangen? Darüber hinaus wird untersucht, wie Abwasser mit möglichst geringem Energieaufwand geklärt werden kann. Die Abwasserkläranlagen in Emmen (NL) und Rheine (D) dienen als Versuchsstandorte.

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Entscheidungsträger der beteiligten Partner und Vertreter der Umweltministerien von deutscher und niederländischer Seite haben während der Auftaktveranstaltung zum MiKRO-Projekt am 9. Februar 2017 die Dringlichkeit der Problematik erläutert. Diese inspirierende Veranstaltung fand an einem der beiden Versuchsstandorte statt, und zwar auf der Abwasserkläranlage in Emmen. Dort erklärte das Vorstandsmitglied der Waterschap Vechtstromen Roel van der Veen zum Abschluss der Veranstaltung: „Ein vielversprechender Auftakt des MiKRO-Projekts, das uns unserem Ziel, nämlich eine saubere, natürliche Umwelt, einen Schritt näher bringt.”